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Künstliches Sonnenbad im Winter als Wellness-Einheit

Solarium als alternative Lichtquelle

Das fehlende Sonnenlicht an den kalten Wintertagen lockt viele Menschen in das künstliche Sonnenbad, ins so genannte Solarium. Das Solarium erscheint zunächst als eine gute Alternative zum natürlichen Sonnenlicht, wovon man im Winter definitiv nicht genug bekommen kann.

Es stellt sich dann nur die Frage, ob das künstliche UV-Licht der Sonnenbank an Stelle der Sommersonne auch gesund sein mag. Das Solarium funktioniert ebenfalls mit UV/A- sowie UV/B-Strahlen, nur eben in dem Unterschied, dass diese künstlich generiert sind. Es bestrahlt die Haut und bezweckt dann damit eine Bräunung der Haut.

Dass das Licht der Solarien das Risiko für Hautkrebs und Melanome deutlich steigern lässt, ist bereits bekannt. Gerade bei jungen Menschen steigert sich das Risiko bei regelmäßiger Verwendung des Solariums, um bis zu 75%, sich eine Hautkrankheit einzuholen.

Es gibt verschiedene Gründe, weswegen Besucher von Sonnenstudios sich für gemütliche 15 bis 30 Minuten im Winter auf die Sonnenbank legen: Mangel des Vitamin D, „Winterdepressionen“, aber auch um im Winter in einem sommerlichen Teint zu glänzen.

Solarium gegen Winterdepressionen

Im Prinzip zielt alles auf die eine fehlende Quelle aus, die das Solarium versucht zu ersetzen – und zwar die Sonne. Deswegen leiden im Winter viele Menschen an den so genannten „Winterdepressionen“, beziehungsweise „Winterblues“. In den kalten und dunklen Monaten fehlt es den Menschen am Vitamin D, welches für die Stärkung des Immunsystems zuständig ist. Dafür wird, aufgrund des fehlenden Sonnenlichts, mehr Melatonin gebildet. Melatonin ist ein müde machendes und bedrückendes Schlafhormon, welches die Stimmungstiefs bei den Menschen auf Dauer, auslöst.

Gegen all das hilft Licht, und der nächste Weg wieder etwas Licht und Wärme im kalten Winter zu verspüren, wäre eben ein mithilfe des Solariums. Doch kann das UV-Licht diesem Problem Abhilfe schaffen? Manche Studien besagen, dass die Lichtröhren tatsächlich etwas an Vitamin D erzeugen können. Aber der Preis ist dafür wesentlich höher, als der Gewinn den man dadurch erzielt. Das Risiko für die Haut ist immer noch größer, als der gesamte Effekt auf den Körper.

Winter Spaziergänge

Spezialisten empfehlen daher 15 bis 20 minütige Spaziergänge während der Mittagszeit des Wintertages zu tätigen. Der Spaziergang soll das natürlichste Mittel sein, um sich mit den nötigen Vitaminen und Hormonen wieder aufzutanken und den Spiegel dadurch aufrecht zu erhalten. Ein weiterer Vorteil ist, dass diese Methode selbstverständlich völlig frei von Nebenwirkungen ist. Die normale Besonnung an einem Wintertag reicht dem Menschen daher vollkommen aus, da selbst durch die trüben Winterwolken, immer noch genug Tageslicht zu uns hindurch dringt. Zusätzlich, ist der Winter auch dafür da, um unsere sonnengereizte Haut vom Sommer, zu erholen.

(C) pictureimpressions/istockphoto