Kultururlaub in Gänserndorf
Gänserndorf ist ein bezauberndes Reiseziel für einen Kultururlaub und beeindruckt mit einer Vielzahl von sehenswerten Attraktionen. Die Region im östlichen Niederösterreich bietet eine reiche Geschichte, kulturelle Schätze und faszinierende Sehenswürdigkeiten. Von imposanten Schlössern und prachtvollen Kirchen bis hin zu Museen und historischen Stätten - Gänserndorf hält zahlreiche Highlights bereit, die Besucher jeden Alters begeistern werden.
Eisenbahnmuseum Strasshof
Das Eisenbahnmuseum Strasshof "Das Heizhaus" in der Nähe von Wien ist ein lebendiges Museum und ein Zuhause für österreichische Schienen-Veteranen. Das Museum wurde 1984 vom "1. österreichischen Straßenbahn- u. Eisenbahnklub (1.öSEK)" in der ehemaligen Zugförderungsstelle eröffnet, welche bis 1978 aktiv war. Besucher haben die einzigartige Möglichkeit, eine Vielzahl von Lokomotiven und Waggons in ihrer originalen Umgebung und historischen Atmosphäre zu erleben.
Schloss Hof
Schloss Hof, das größte der sechs Marchfeldschlösser, liegt östlich von Wien in der Ortschaft Schloßhof in Engelhartstetten, Bezirk Gänserndorf, Niederösterreich. Es thront auf einer Geländekante der Flussterrasse und bietet einen atemberaubenden Blick. Die barocke Schlossanlage besteht aus dem Hauptgebäude, einem siebenterrassigen Barockgarten, einer Meierhofanlage mit Orangerien im Norden und Stallungen im Westen. Ursprünglich in den 1620er Jahren erbaut, wurde es später von Prinz Eugen von Savoyen zu einem prächtigen Landsitz ausgebaut und kam schließlich in den Besitz von Maria Theresia. Unter der Leitung von Franz Anton Hillebrandt erhielt das Schloss von 1773 bis 1775 sein heutiges Erscheinungsbild, während der Barockgarten bis 2019 in seinem historischen Glanz wiederaufgebaut wurde.
Schloss Marchegg
Das Schloss Marchegg in Niederösterreich zählt ebenfalls zu den sechs Marchfeldschlössern. Ursprünglich wurde es 1268 als Teil der Stadtbefestigung von Marchegg durch König Ottokar II. von Böhmen errichtet. Im Laufe der Zeit wurde das historisch bedeutsame Schloss kontinuierlich umgestaltet und erhielt sein barockes Aussehen durch das Adelsgeschlecht der Pállfys ab Erdöd, die es als Jagd- und Sommersitz nutzten. Angrenzend an das Schlossgelände mit seinem malerischen Schlosspark befinden sich die ehemaligen Jagdgründe, welche seit etwa 50 Jahren als Naturschutzgebiet "Untere Marchauen" ausgewiesen sind. Dieses Gebiet beherbergt die größte auf Bäumen brütende Weißstorchkolonie Mitteleuropas.
Koptisches Museum Schloss Obersiebenbrunn
Das Schloss Obersiebenbrunn ist eine imposante Vierflügelanlage auf einem ummauerten Gelände. Es wurde 1725 an Kaiser Karl VI. verkauft und später Prinz Eugen von Savoyen übergeben. Der Bau umschließt einen rechteckigen Hof und wurde 1725/26 nach Plänen von Lukas von Hildebrandt barock umgestaltet. Der angrenzende Barockpark erstreckt sich über 49 Hektar und ist weitgehend im ursprünglichen Zustand erhalten geblieben. Heute beherbergt das Schloss das Koptische Museum und das Koptische Kloster St. Antonius.
schlossORTH Nationalpark-Zentrum
Das Schloss Orth hat eine bewegte Geschichte. Ursprünglich im 12. Jahrhundert als mittelalterliche Wasserburg errichtet, diente es einst als Jagdschloss von Kronprinz Rudolf. Ab 1950 wurde es als Museumsstandort genutzt. Nach Umbau und Renovierung fand 2005 die Neueröffnung als schlossORTH Nationalpark-Zentrum statt. Hier befinden sich nun die Informations- und Buchungsstelle, das Besucherzentrum des Nationalparks Donau-Auen sowie weitere Einrichtungen wie die Ausstellung "DonAUräume", das Au-Erlebnisgelände Schlossinsel mit einer Unterwasser-Beobachtungsstation, der Nationalpark-Shop und das Schloss-Café mit kostenlosem WLAN. Darüber hinaus gibt es einen Aussichtsturm, einen Turnierhof und jährlich wechselnde Gastausstellungen. Das Schloss Orth ist auch die Tourismusinformation und ein Veranstaltungszentrum sowie das museumORTH der Marktgemeinde Orth an der Donau. Es liegt nur 15 Kilometer von der Stadtgrenze Wiens entfernt.