Lexikon

Magnetfeldtherapie
Elektromagnetische Ströme fördern die Durchblutung und beschleunigen den Heilungsprozess. Die Anwendungsgebiete sind: Knochenbrüche, Pseudoarthrosen, Muskelverkrampfungen, Tennisarm, Rücken-, Kopf-, Nerven-, Verspannungs-, und Rheumaschmerzen, Hexenschuss, Prellungen, Blutergüsse, gelockerte Prothesen (vor allem Hüftgelenkprothesen), Hüftgelenkskopfschmerzen, Durchblutungsstörungen, Allergien.
Maharadja-Bad
Gleich aus mehreren Schritten besteht diese märchenhafte Zeremonie. Wohlriechende Blütenextrakte inhaliert man im aromatisierten Dampfbad, die wohltuende Seifenbürstenmassage auf einer wohltemperierten Marmorliege sorgt für eine frische rosige Haut, das duftende Sprudelbad strafft die Haut, die abschließende Massage mit indischen Ölen ist die Krönung dieser Zeremonie - bei einer Tasse Tee kann man dann langsam wieder ins "Jetzt" zurückgleiten.
Maharanibad
Das Maharanibad ist eine ayurvedische Kopf- und Stirnmassage, verabreicht in einem beruhigenden Bad aus Milch, Ölen und frischen Kräuterauszügen.
Maltherapie
Die Maltherapie ist eine Form der Kunsttherapie. Es existiert keine allgemein gültige Definition. Werner Kraus gibt in seinem Buch Die Heilkraft des Malens (Verlag C.H. Beck) eine gute Übersicht über die Geschichte, die Anwendungsbereiche und Methoden der Maltherapie/ Kunsttherapie. Maltherapie wird zu den gestaltungstherapeutischen Verfahren gerechnet, sie ist handlungs- und erlebnisorientiert. Kreative Kräfte werden geweckt, angeregt oder wiederbelebt, welche den Malenden in seine Lebensbewältigung stärken. Sie wird auch in Verbindung mit anderen psychotherapeutischen Richtungen, z. B. Psychoanalyse, Gestalttherapie, etc. angewandt. Peter Baukus und Jürgen Thies haben in ihrem Buch "Aktuelle Tendenzen in der Kunsttherapie" die verschiedenen Methoden in sieben Ansätze eingeteilt, in der Praxis überschneiden sich die Ansätze auch immer wieder: Der psychiatrische Ansatz Der künstlerisch- kunstpädagogische Ansatz Der heilpädagogische Ansatz Der psychotherapeutische Ansatz Der anthroposophische Ansatz Der rezeptive Ansatz Der integrative Ansatz Die Maltherapie eignet sich für Erwachsene, Jugendliche und Kinder in psychischen oder physischen Belastungs- und Krisensituationen und als Prävention zur Stärkung und Entwicklungsförderung. Im Einzel- oder Gruppensetting wird mit verschiedenen Materialien und Techniken gearbeitet. Es sind keine künstlerischen Vorkenntnisse notwendig, da es darum geht, sich ausdrücken zu dürfen. Der Klient/Patient erlebt einen Freiraum zu kreativer Auseinandersetzung im Malen und die Möglichkeit, inneren Bildern Raum zu geben. Er kann in der geschützten, wertfreien Atmosphäre des Ateliers ohne "Risiko" neue Sicht- und Verhaltensweisen entwickeln und erproben, die er später ins reale Leben transferieren kann. Im Gespräch mit dem Maltherapeuten werden die Erfahrungen besprochen und nach Möglichkeit reflektiert. Die therapeutische Beziehung ist im Unterschied zu den Gesprächstherapien erweitert durch das Bild oder Werk und bewegt sich in diesem Dreieck. Beim Gestalten findet ein Zwiegespräch mit sich selbst statt, die Gestaltung erreicht auch den "schauenden" Betrachter. Diese Form der nonverbalen Kommunikation wirkt öffnend auf die Beziehung zu sich und seiner Umgebung. Der Prozess des Gestaltens steht im Vordergrund und bleibt in den Werken sichtbar.
Maniküre
Maniküre ist die kosmetische Pflege und Behandlung der Hände. Sie umfasst: ▪ Baden der Hände im warmen Wasser mit Reinigungslotion, ▪ Schneiden der Fingernägel, ▪ Feilen der Fingernägel, ▪ Händewaschen, ▪ Eincremen der Hände Die Maniküre wird in Kosmetikstudios durchgeführt. Marma- Massage Bei der ayurvedischen Marma- Massage werden die Marma- Punkte (Vitalpunkte) massiert. Dafür werden die Daumenflächen oder die vier Finger zusammen benutzt, um einen Druck von 3 - 5 kg auf die Marma- Punkte des Patienten auszuüben. Sie dient dazu, die inneren Organe auf eine positive Weise zu stimulieren.
Massage
Durch Massage wird auf die Haut und die unter ihr liegenden Gewebe eingewirkt. Angewendet werden verschiedenste Handgriffe wie Streichen, Reiben, Kneten, Klopfen, Hacken, Klatschen oder Schütteln. Ebenso kommen auch Hilfsgeräte wie Bürsten zum Einsatz. Sie hilft bei Rückenschmerzen, Bluthochdruck und emotionalen Beschwerden. Der Behandelte wird in einen wohltuenden, regenerierenden Entspannungszustand versetzt, das Nervensystem wird beruhigt, chronische Schmerzen und Verspannungen werden gelindert.
Meditation
Bei der klassischen Meditation sitzen Sie mit aufrechtem Rücken im Schneidersitz. Sie schließen die Augen, Atmen ein und aus und beobachten Ihre Gedanken. Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die "Innenschau" die Gehirnhälften synchronisiert. Dies führt zur regulierenden Ausschüttung von Hormonen, Neurotranmittern (Botenstoffe zwischen den Zellen) und Endorphinen (körpereigene Wohlfühlmoleküle).
Medizinische Bäder
Medizinische Bäder besitzen therapeutischen Anspruch und spielen im Rahmen der Balneotherapie eine große Rolle. Spezielle Bäder sind: • Bewegungsbäder: Als intensives Muskel- und Kreislauftraining entlasten sie durch den Auftrieb des Wassers das Skelettsystem bei gleichzeitig neuronaler Entspannung. Empfehlenswert sind Bäder für das Aufbautraining geschwächter Muskeln und bei neurologischen Erkrankungen. Wassergymnastik lindert auch die Beschwerden bei Weichteilrheuma und Osteoporose. • Kohlensäurebäder: Kohlendioxidhaltige Bäder fördern die Durchblutung und sind induziert bei Durchblutungsstörungen, arterieller Verschlusskrankheit, chronischer Venenschwäche und Polyneuropathie. Außerdem wirken sie sich positiv auf Herz und Kreislauf aus. • Moor- und Schlammbäder: Moor- und Schlammpackungen werden mit etwa 42 bis 48 Grad Celsius für etwa 20 Minuten auf die erkrankten Körperstellen aufgelegt. Moorbäder sind dagegen maximal 40 Grad Celsius warm. Die Moorbehandlungen helfen bei chronischem Rheuma, nach Verletzungen am Bewegungsapparat, bei chronischen Entzündungen des Verdauungstrakts, der harnableitenden Organe und Frauenleiden. • Schwefelbäder: Schwefelverbindungen regen die Durchblutung der Haut an, zerstören freie Sauerstoffradikale und wirken antibakteriell, heilend bei Psoriasis, Neurodermitis, Akne und chronischen Ekzemen sowie chronischen Gelenkerkrankungen. Solebäder: Sie enthalten bis zu 6% Kochsalz. Sole mit mindestens 1,4% Salz verstärkt den Auftrieb. In Konzentrationen von 2-6% gibt die Haut Flüssigkeit ab und destabilisiert die Hornschicht, was Schuppen erfolgreich entfernt. Durch Einlagerung von Salzkristallen wird die Hornschicht transparenter, d.h. die Haut wird konditioniert für eine eventuell anschließende Ultraviolett-Therapie. Stark salzhaltiges Wasser lindert alle Formen von Rheuma. Es kann bei Frauenleiden und bei Hauterkrankungen wie Akne oder Ekzemen helfen.
Medizinische Heilhypnose
Die medizinische Heilhypnose ist ein besonderer Bewusstseinszustand in absoluter Ruhe und Entspannung. Ohne Ausübung irgendeines Zwanges durch den Therapeuten wird Kontakt mit dem Unterbewusstsein aufgenommen. Der Erfolg der Hypnosetherapie besteht darin, dass durch entsprechende Merksätze Ihr Unterbewusstsein im positiven Sinn neue Impulse erhält, die es dann später umsetzt, um Probleme zu lösen. Hypnose setze ich ein bei allen psychosomatischen Erkrankungen, zur Angst- und Stressbewältigung und zur Überwindung von Suchtverhalten, wie z.B. Nikotinabhängigkeit. Auch zur Vorbereitung von Prüfungen kann Hypnose sehr hilfreich sein, um das Erlernte in der Prüfungssituation präsent zu haben.
Meerwasserbad
Wirkt entschlackend und versorgt die Haut mit wichtigen Mineralien. Der Stoffwechsel wird angeregt und das Gewebe fester. Das Meerwasserbad eignet sich daher besonders zur Behandlung von Cellulite.
Meridianmassage
Die Meridianmassage nach Dr. Achim Eckert führt zu einer Harmonisierung von Körper, Geist und Seele nach den Prinzipien der chinesischen 5 Elemente Lehre. Sie ist wesentlich sanfter als eine Akupunkturbehandlung und stärkt das allgemeine Wohlbefinden auch dann, wenn keine Krankheitssymptome vorliegen. Die Meridianmassage kann Entwicklungsprozesse auslösen bzw. fördern und Dinge bewusst machen, die sich aus dem Unterbewusstsein störend auf das Befinden auswirken.
Micro-Dermabrasion
Dermatologisch: Eine sanfte Methode der Hauterneuerung, die wie ein Sandstrahler funktioniert. Sterilisierte Mikrokristalle aus Aluminiumhydroxid werden mit Druckluft auf die Haut geschossen und mit einem Vakuum-System wieder abgesaugt. Anschließend werden beruhigende und wachstumsanregende Wirkstoffe auf die Haut aufgetragen oder auch mit Ultraschall in die Haut geschleust. Die Behandlung ist schmerzfrei und wird im Abstand von 2 Wochen mehrmals durchgeführt (meistens 5 Sitzungen). Eine Behandlung dauert zwischen 15 und 45 Minuten und erfolgt ohne Betäubung. Kosmetisch: Ein oberflächenerneuerndes Peeling und eine besänftigende Lotion nutzen optimal die positiven Eigenschaften der Micro-Dermabrasion. Bei richtiger Anwendung der Micro-Dermabrasion werden Hornschüppchen der Haut sanft entfernt, das Porenbild verfeinert, die Mikrozirkulation aktiviert, der Hautstoffwechsel gefördert und Linien und Fältchen gemildert. Die Kunden kommen so angenehm und sicher zu einem optimalen Behandlungsergebnis
Midhi Massage
Verjüngungsmassage, wie sie im Süden Indiens genannt wird. Die Massage wird auf dem Boden und mit den Füßen ausgeführt und aktiviert die gesamte Körpermuskulatur.
Migränetherapie
Eine Migräne wird mit vier verschiedenen Behandlungsformen therapiert. Zuerst findet eine Lymphdrainage statt. Diese verbessert den Abtransport und beugt Stauungen vor. Die darauf folgende Akupunkturmassage hilft Schmerzpunkte aufzulösen. Danach wird eine Meridianmassage durchgeführt, die die gelösten Schmerzpunkte ableitet. Abschließend findet eine Bindegewebsmassage statt, die das Ziel hat, den Kreislauf des Patienten wieder anzuregen.
Mikroabrasion
Die Mikroabrasion ist eine moderne Methode des Hautpeelings, bei der die oberen Schichten der Epidermis durch ein Unterdrucksystem und feinste Kristalle sanft und kontrolliert abgetragen werden. Hierdurch wird die Basalschicht stimuliert und die Zellteilung nachhaltig beeinflusst. So lassen sich verschiedene Hauttypen und -probleme behandeln. Die Mikrodermabrasion wird häufig auch als vorbereitende Methode für die Phonophorese eingesetzt.
Milchbad
Durch das Baden in Milch wird die Haut des Badenden mit Feuchtigkeit versorgt. Außerdem wird deren Zellerneuerung stimuliert. Durch die in der Milch enthaltenen Proteine wird die Haut weich und geschmeidig.
Modelagen
Thermomasken für Gesicht und Körper, die bei großen Poren oder Spezialproblemen wie Cellulite helfen. Nach dem Auftragen von Kur oder Creme wird eine Gipsmaske dick aufgetragen. Während sie antrocknet, steigt die Hauttemperatur an. Die Poren öffnen sich, Wirkstoffe können jetzt viel besser aufgenommen werden. Nach etwa 20 Minuten sinkt die Temperatur wieder, die Modelage wird hart und kann abgenommen werden.
Molkepackung, -peeling, -bad
Molkepackung und -bad entsäuern und reinigen des Grundgewebes. Haben eine straffende Wirkung bei der Cellulitebehandlung. Das Molkepeeling dient zur Reinigung und Pflege der trockenen Haut.
Moorbad
Als Moorbad bezeichnet man eine Art von Bad bei der Wasser mit Badetorf vermischt wird. Dieser Badetorf wird in Mooren abgebaut und gewonnen. Man kann ein Moorbad sowohl im heimischen Bad vollziehen, wie auch in sehr vielen Kurorten, welche dementsprechende Angebote vorweisen. Bereits in der Zeit Paracelsus galt Moor als Heilmittel vieler Erkrankungen, so dass später unter Napoleon die ersten deutschen Moorbäder errichtet worden. Bei einem solchen Moorbad stellt Badetorf einen wichtigen Wärmespeicher dar, welcher diese Wärme langsamer als reines Wasser an den Körper abgibt. Dabei sollte man beachten, dass mit erhöhter Moorkonzentration im Bad auch der Wirkungsgrad des Torfs für den Körper steigt. Bei einen dickbreiigen Moorbad ist aus diesem Grund der Wärmeeinfluss 7-mal höher, als bei einem wässrigen Moorbad. Sie werden bei einer Wärme bis zu 46 Grad als Überwärmungsbäder genutzt, womit eine positive Wirkung auf das Immunsystem und den Stoffwechseln zu verzeichnen ist und es zu einer Entspannung der Muskulatur kommt. Zusätzlich sagt man Moorbehandlungen eine positive Wirkung auf das Nervensystem sowie den Hormonhaushalt nach. Substanzen, wie die Huminsäure, im Badetorf haben dazu noch eine entzündungshemmende Wirkung nachgewiesen bekommen. Dringend abzuraten ist vor gemeinschaftlichen Bädern im Moor sowie vor mehrmaliger Verwendung der Torfmenge. Zurzeit sind die Bestandteile des Torfs zwar erst teilanalysiert, allerdings ist bewiesen und unumstritten, dass bestimmte Krankheitssymptome durch Moorbäder gelindert oder gar geheilt werden können. Sehr empfehlenswert ist die Anwendung bei Arthrose, Osteoporose, Morbus Bechterew, Rheuma sowie bei Beschwerden der Wechseljahre und gynäkologischen Erkrankungen. Es gibt aber auch Erkrankungen, bei denen von Moorbädern abzuraten ist. Unter anderem sind dies Herzkrankheiten, starke Krampfadern, Bluthochdruck, Schwangerschaft, akuter Endometriose sowie nässenden Ekzemen und chronischen entzündlichen Krankheiten.
Moorpackung
Moorpackungen fördern die Durchblutung, regen den Stoffwechsel an und entspannen die Muskulatur.
Moxibustion
Diese aus der alten chinesischen Medizin stammenden Therapie bedient die Akupunkturpunkte, die bei der Moxibustion aber nicht mit Nadeln sondern mit Wärme gereizt werden. Dabei verwendet der Behandler eine so genannte Moxa- Zigarre � ein aus dem Beifußkraut Artemisia geflochtene zu dicken Stäbchen gerollt Matte � die angezündet etwa zwei Zentimeter über der Haut gehalten nicht nur angenehme Wärme sondern auch herrlichen Geruch verbreitet. Durch die Erwärmung der Haut wird die Durchblutung verbessert und Stoffwechselschlacken abtransportiert.
Mukabhyanga
Die Mukabhyanga ist die Ayurvedische Gesichtsmassage und wird mit warmem und individuell auf die Haut abgestimmten Ölen und Düften angewendet. Sie dient der Entspannung, Hautpflege und Beruhigung.
Musiktherapie
Die Musiktherapie ist ein medizinisch-psychologisches, nonverbales therapeutisches Verfahren unter Zuhilfenahme der Musik. Musiktherapie wird mit dem Ziel angewandt, seelische, körperliche und geistige Gesundheit wiederherzustellen, zu erhalten und zu fördern. Als praxisorientierte Wissenschaftsdisziplin steht die Musiktherapie in enger Verbindung zu z. B. der Psychologie, Pädagogik, Musikwissenschaft und Medizin. Musiktherapie basiert meist gleichberechtigt auf Ansätzen aus Tiefenpsychologie, Verhaltenstherapie, systemischer Therapie, Gestalttherapie und andere. Durch ihre magische und mystische Wirkung war Musik schon früh mit Heilung verbunden. Bis in die Frühantike hinein wurden durch das gezielte Versetzen in Trance die Götter beschworen und Dämonen vertrieben. In der klassischen Antike ging man davon aus, dass sich kranke Menschen in Unordnung befinden und durch die Hilfe von Musik die geistige und seelische innere Harmonie wiederhergestellt werden kann. In der Renaissance gewann der Zusammenhang von Affekten, vor allem der Melancholie, und Musik an Interesse. In Renaissance und Barock stand die Regulation des Blutes durch Schwingungen im Blickpunkt. In der Romantik wandelte sich das klassische medizinische Bezugssystem der Musik hin zum psychologisch ausgerichteten Schwerpunkt. Nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden die heutigen Bereiche der Musiktherapie.
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